Nr. 003 – Vom Angestellten zum Selbstständigen

Soo, heute kommen wir zu dem Teil, wo vor sich viele fürchten und warum oft nur über eine Selbstständigkeit nachgedacht wird, anstatt es wirklich anzugehen.

Auch ich stand natürlich vor dem Problem, dass am Anfang noch kein richtiges Kundennetzwerk aufgebaut ist und man nicht sicher sein kann, wie man monatlich seine Ausgaben abdecken soll. Bei mir kam erschwerend hinzu, dass ich in meinem letzten halben Jahr als Arbeitnehmer so gering verdient habe und so hohe Ausgaben und Spritkosten hatte (da ich täglich von Lüneburg nach Hamburg gependelt bin), dass es keine Möglichkeit gab, Rücklagen zu bilden. Zusätzlich musste ich in dieser Zeit auch auf meine restlichen Rücklagen zurückgreifen. Ich wusste natürlich, dass es so nicht weitergehen konnte, aber dennoch wollte ich diese Erfahrungen im StartUp in Hamburg sammeln.

Da mein Wunsch, mich selbstständig zu machen, bereits stand, habe ich abends, nach der Arbeit, mich um mein „Business“ gekümmert. Und wo fängt eine Mediengestalterin da an? Natürlich beim Corporate Design. 😀
So habe ich Schritt für Schritt, Abend für Abend, meine Idee bildlich umgewandelt.
Nach und nach erzählte ich auch Freunden und meiner Familie von dieser Idee. Hier gelangte dann zum ersten Mal das Wort „Gründerzuschuss“ in mein Ohr.

Die Idee wurde immer mehr zur Umsetzung – mein Design stand fest, die ein oder andere Anfrage von Bekannten kam auch schon auf mich zu. Jetzt fehlte nur noch die finanzielle Absicherung. Aus diesem Grund habe ich mich viel mit diesem Thema beschäftigt und versucht, eine für mich beste Lösung zu finden. Von der KFW (Kreditgeber für Gründer) bis zum Gründerzuschuss – alle wichtigen Informationen musste in mein Hirn. 😀

KFW kurz und einfach erklärt: bei der KFW erhält man einen Kredit, den man erst nach einer bestimmten Zeit wieder abzahlen muss und sich somit beispielsweise das erste Jahr komplett auf seine Gründung, Kundenaquise & Co. konzentrieren kann ohne finanzielle Sorgen zu haben.

Natürlich möchte man sich ungern verschulden, sollte es doch nicht klappen. Deswegen habe ich mich auch erstmal weiter über den Gründerzuschuss informiert. Bedingungen hier: Du musst zu dem Zeitpunkt der Anfrage arbeitslos sein und noch mindestens 150 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld I haben (wenn du die letzten 24 Monate mind. 12 Monate davon gearbeitet hast, sollte es hier wenig Schwierigkeiten geben).

Kurz für alle zur Info: ich spreche hier nur aus meinen Erfahrungen – ob sich hier etwas neues gesetzliches ergeben hat oder oder oder…liegt nicht in meiner Macht!

So bisher klingt natürlich alles sehr einfach und spaßig – das war es auch. Aber wie verlässt man jetzt seinen sicheren Arbeitsplatz und bewegt sich in die ungewisse Selbstständigkeit?

Hahaa…Freunde, die Beiträge werden immer so lang, dass ich darüber erst im nächsten Post erzählen kann. Ich hoffe, ihr verzeiht es mir und bleibt weiterhin dran. Ich würde mich freuen!

Wenn ihr natürlich jetzt schon Fragen habt, dürft ich mich gern persönlich anschreiben. Ich versuche immer schnellstmöglich zu antworten. 🙂

Liebe Grüße und bis demnächst,
Jessica von MOOVE Design – Design das bewegt.

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